Sabunnga Thai Massage Regensburg GEPLATZTE ILLUSIONEN Ich bin müde mich den Herausforderungen zu stellenIch bin müde mich den Herausforderungen zu stellen

GEPLATZTE ILLUSIONEN Ich bin müde mich den Herausforderungen zu stellen

GEPLATZTE ILLUSIONEN  Ich bin müde mich den Herausforderungen des Lebens zu stellen, müde arbeiten gehen zu müssen, um meine Existenz und die meiner Kinder zu sichern.

Ich bin müde an mir zu arbeiten und meine Energie in die Suche nach Erkenntnis zu investieren. Ich bin müde mich und mein Leben zu optimieren oder wahlweise dankbar sein zu müssen für das was ich habe. Alles GEPLATZTE ILLUSIONEN

Ich bin müde, wenn ich über die jüngsten Ereignisse in Paris nachdenke und über den Zustand, in dem sich diese Welt befindet. GEPLATZTE ILLUSIONEN

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Ich bin müde verantwortlich zu sein. Ich bin müde ständig auf die Uhr zu schauen, die Waschmaschine reparieren lassen zu müssen, Geschenke für Kindergeburtstage besorgen zu müssen, Streit zu schlichten, gesund kochen zu müssen, nachhaltig leben zu müssen, soziale Vernatwortung zu übernehmen, mich bewegen zu müssen, freundlich sein zu müssen. Ich bin müde ein Mensch zu sein, der täglich essen, ausscheiden, atmen, aufräumen, duschen, sich kleiden, von A nach B fahren und irgendwas leisten muss.

Und ich bin müde immer wieder loszulassen: Menschen, Situationen, Lebensphasen.

Ich erinnere mich an die Zeiten in denen ich noch staunen konnte, an Zeiten in denen ich mich geborgen fühlte, weil ich der Illusion erlag, dass alles was sich gut und richtig anfühlte bleiben und vermehren würde, weil ich der Illusion erlag, dass das Leben groß und nahezu unendlich sei, auch wenn ich wusste, dass dem nicht so ist, aber es fühlte sich so an, weil ich noch voller Energie und Tatendrang war. Ich erinnere mich an den geschützten Raum den mir meine Eltern gaben. Die Jahre in denen ich finanziell durch sie versorgt war und in denen ich den Kopf frei hatte für meine eigentlichen Bedürfnisse, in denen ich träumen und aus dem Bauch heraus lebte, in denen ich meine Kraft spürte und eine unbändige Lebenslust.

Die Liebe meiner Mutter war eine Konstante in meinem Leben und dass sie irgendwann gehen würde war immer in weiter Ferne. Jetzt ist sie tot und damit ist einer der Menschen gegangen, der mich bedingungslos liebte. Und nein, zu wissen, dass sie in meinem Herzen weiter lebt ersetzt nicht ihre Anwesenheit.

Meine beste Freundin: wie großartig war es damals sie kennenzulernen, Seelenschwestern, die sich gefunden hatten, unsere Unzertrennlichkeit gab mir enorme Kraft und ich war glücklich eine so herzliche und treue Freundin zu haben. Auch sie ist gestorben, viel zu früh und ich trage nun die Bilder in mir, wie sie vom Tod gezeichnet auf dem Krankenbett sitzt und meine Hand ganz fest drückt, weil sie wusste, dass es unser Abschied sein würde. Ich habe jetzt eine sehr greifbare Vorstellung davon, wie es sein wird zu sterben.

Die Jahre in denen ich viel Geld verdiente mit meiner Werbeagentur und ich mir plötzlich Urlaube leisten konnte und eine schöne Wohnung. Die Zeit in der ich beruflich zu fotoshootings flog an schöne Orte und mein Feierabendbier am Pool zu mir nahm …

Die Zeit in der ich per Anhalter durch Europa reiste mit kaum Geld, aber umso mehr Abenteuerlust im Gepäck.
Die großen Lieben meines Lebens, der erste Kuss, das erste Mal, das erste Kind, die erste Trennung, die zweite und dritte Partnerschaft, die Seelenliebe …

All das habe ich empfangen und wieder loslassen müssen.

Sich immer wieder neu einlassen, immer wieder neue Modelle leben, immer wieder suchen, sich hingeben, verändern, lernen, immer wieder neu, immer wieder mutig, immer wieder aufstehen und irgendwann erkennen, dass es schwerer fällt, das Aufstehen, zu erkennen, dass auch dein Vater bald sterben wird, dass Deine Rente nicht gesichert ist und Du vermutlich wirst durchhalten müssen, so lange es noch geht und wenn nicht … tja!

Zu erkennen, dass letztendlich niemand die Verantwortung für Dich übernehmen wird und Du Dir finanziellen Freiraum früher hättest erarbeiten müssen, um jetzt zum Beispiel ein Sabbatjahr einzulegen.

Zu erkennen, das alles Endlich ist, auch Deine Kraft und Dein Leben und dass Du gar keine Lust hast Dir beherzt neue Ziele zu stecken und frisch fröhlich Pläne zu schmieden, dass Du keine Deiner Ideen umsetzen willst, ganz egal, was die omnipräsenten Erfolgscoaches so von sich geben zum Thema Mission und Selbstoptimierung, zu erkennen, dass es jetzt einfach so ist wie es ist und sich bis auf weiteres nicht ändern wird, weil Du einfach keine Kraft hast …

Ich glaube, ich leg mich jetzt mal kurz was hin. Vielleicht geht’s gleich wieder besser.

Andrea Stern / Regentanz

art unbekannt

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