Löwenzahn: Nützlich für Bauch und Haut und vieles mehr

Löwenzahn: Nützlich für Bauch und Haut und vieles mehr

Löwenzahn entfaltet seine Wirkungen überwiegend in der Körpermitte. Er regt, als Löwenzsahnsaft, dank seiner Bitterstoffe einerseits nachweislich den Gallefluss an und führt zu einer verbesserten Fettverdauung.

Löwenzahn nützt aber auch gegen Magen-Darmbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl. Zusätzlich zeigt der Löwenzahn als Heilpflanze positive Effekte bei schwachem Appetit, weil er die Verdauungssäfte anregt.

Neben all den positiven Wirkungen nützt Löwenzahn zusätzlich erwiesenermaßen zum Durchspülen der Harnwege.

Löwenzahn: Nützlich für Bauch und Haut und vieles mehr

Löwenzahnwurzel-Tinktur stärkt die Lebensgeister und reinigt die Gelenke

Neueste Laborversuche zeigen vielversprechende Ergebnisse zur heilenden Wirkung der Löwenzahnwurzeln bei Krebserkrankungen. Die Wurzeln des weitverbreiteten Löwenzahns wurden aber schon sehr lange von unseren Vorfahren genutzt. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du eine Wurzeltinktur mit Löwenzahn herstellst. Sie kann unter anderem bei folgenden Problemen helfen:
•Verdauungsschwäche
•Appetitlosigkeit
•Müdigkeit und Abgeschlagenheit, insbesondere nach dem Essen
•Obstipation, trockener harter Stuhlgang
•Arthrose, knirschende, schmerzende Gelenke
•Heißhungerattacken
•Plötzlicher Leistungsabfall
•Überhöhte Cholesterinwerte

Löwenzahn: Nützlich für Bauch und Haut und vieles mehr

 

Ein „Unkraut“ könnte der Schlüssel für das wirksamste Krebsbehandlungsmittel der Welt sein. Der Biochemiker Dr. Siyaram Pandey von der University of Windsor konnte mit Forscherkollegen im Labor aufzeigen, dass ein Löwenzahnwurzel-Extrakt bei Krebszellen Apoptose (Zelltod) auslöst, während gesunde Zellen intakt bleiben.

Löwenzahnwurzeln effektiver als Chemotherapie?

In der Volksmedizin wird die Löwenzahnwurzel zusammen mit ihrem Kraut bei Erkrankungen der Leber, der Galle, bei Hämorrhoiden und Stauungen im Pfortadersystem, bei Gicht und bei Rheuma, Hauterkrankungen, sowie bei Nieren- und Blasenleiden eingesetzt. Daneben ist der Löwenzahn wohl eine der populärsten Naturheilmittel zur Entgiftung und Überwindung von Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Er soll die Leberfunktion anregen können und beim chronischen Müdigkeitssyndrom helfen können. Löwenzahn zählt neben der Mariendistel und Artischocke zu den wichtigsten „Leberpflanzen“.

In der Frühjahrskur wirkt Löwenzahn stoffwechselfördernd. Grundsätzlich besitzt die Löwenzahnwurzel in jeder Zubereitung Wirkungen. Man kann sie frisch in den Salat schnippeln, als Gemüse kochen und natürlich als Heiltee gegen Verdauungsbeschwerden und zur Durchspülungstherapie.

Löwenzahn_ Nützlich für Bauch und Haut und vieles mehr

Herstellung einer Löwenzahnwurzel-Tinktur

Für eine selbstgemachte Tinktur mit Löwenzahnwurzeln benötigst du:
•Frische, geschnittene Löwenzahnwurzeln
•70 % Vol. Alkohol (Um alle Wirkstoffe aus den Wurzeln gut lösen zu können, reicht ein 40-prozentiger Alkohol wie Wodka oder Doppelkorn in der Regel nicht aus. Geeigneten Alkohol gibt es unter der Bezeichnung “Prima Sprit” Ansatzalkohol in der Spirituosenabteilung oder im Online-Handel.)
•Schraubglas, zum Beispiel ein sauberes Marmeladenglas
•Kaffeefilter oder Tuch zum Filtrieren
•Braunglas-Fläschchen zum Abfüllen

Und so gehst bei der Herstellung vor:
1.Ein Schraubglas bis zu zwei Dritteln mit den gereinigten, klein geschnittenen Wurzeln befüllen.
2.Mit 70-prozentigem Alkohol übergießen, bis alle Pflanzenteile gut bedeckt sind.
3.Glas verschließen und mit Namen und Datum etikettieren.
4.An einem dunklen Ort mindestens 14 Tage bis zu sechs Wochen lang ziehen lassen. Tägliches Durchschütteln fördert das Herauslösen der Wirkstoffe.
5.Die fertige Tinktur durch einen Kaffeefilter oder ein Tuch filtern und in bereitgestellte Braunglas-Fläschchen abfüllen.

Gut verschlossen und dunkel gelagert hält sich die Tinktur mindestens ein Jahr.

Quellen:

kostbarenatur.net, epochtimes.de, docjones.de

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