SABUNNGA THAI-MASSAGE in Regensburg/Minoritenweg 31

Weihnachtsmann gibt oder gab es Dich denn wirklich?

Weihnachtsmann, Nikolaus, Krampus und Christkind, die unvermeidlichen Begleitfiguren der Advent- und Weihnachtszeit, haben unterschiedliche historische Ursprünge.

Sbunnga Thaimassage Regenburg hat sich die Frage auch mal gestellt, ob es den diesen Weihnachtsmann eigentlich auch gibt und 2 schöne Geschichten gefunden!

Rudolf Öller aus  Bregenz hat hier 2004 eine sehr gute Zusammenfassung des Weihnachtsmann Märchens in seine Zeilen verfasst!

SABUNNGA THAI-MASSAGE in Regensburg/Minoritenweg 31
Weihnachtsmann gibt oder gab es Dich denn wirklich?

Der Weihnachtsmann oder Nikolauskult wurde im 10. Jahrhundert in Deutschland durch die griechische Ehefrau von Kaiser Otto II, gefördert. Damals entstand der Brauch, die Kinder durch Nikolaus zu beschenken.

 

Die Grundlage dafür war die Sitte des „Bischofsspieles“ in Klosterschulen, wo ein Schüler für einen Tag – zuerst am „Tag der unschuldigen Kindlein“, dann am Nikolaustag – als Bischof auftreten durfte.

Nikolaus galt als Helfer in allen Schwierigkeiten, daher ist sein Gedenktag in der Volksfrömmigkeit verankert. Am Nikolaustag oder an dessen Vorabend beschenkt er die Kinder.

Ursprünglich war der bärtige und vermummte Begleiter des heiligen Nikolaus als Knecht Ruprecht bekannt.

In der Folge entstanden auch Nickel, Klaubauf, Pelznickel, Pelzmantel, Hans Muff, Hans Trab und andere Namen. Meist zog er in Pelz oder Kutte gemeinsam mit Nikolaus mit einer Rute in der Hand von Tür zu Tür.

Der Klaubauf, in manchen Regionen auch der Krampus, war im 19. und 20. Jahrhundert ein Unhold mit geschwärztem Gesicht. Er drohte, dass er die unartigen Kinder mitnimmt („aufklaubt“) um Sie zu bestrafen. In manchen Gegenden, wie etwa Bayern und Österreich, wird Kindern heute noch mit unglaubwürdigen Sprüchen gedroht, wie etwa „wenn du nicht brav bist, kommt der Krampus und nicht der Nikolaus“.

Die Kunstfigur Christkind(l) hat Martin Luther um 1535 erfunden, weil er den (katholischen) Heiligen Nikolaus abschaffen wollte. Die Kinder erhielten auf Betreiben Luthers am Weihnachtstag die Gaben durch den „heiligen Christ“. Das Christkind eroberte zuerst das evangelische Deutschland, später breitete sich der Brauch ins Rheinland, dann nach Bayern und Österreich aus. So wurde auf Initiative des „Ketzers“ Martin Luther das Christkind zum Gabenbringer für die Kinder umfunktioniert. Das engelhafte Christkind bringt seither die Geschenke heimlich und bei Nacht, genauso wie das ursprünglich der Nikolaus getan hatte. Das weihnachtliche Christkind ist heute nur noch in katholischen Regionen verankert.

Das Christkind wird allmählich durch den – vom Nikolaus abgeleiteten – Weihnachtsmann ersetzt, der weltweit einen Siegeszug angetreten hat. Grossen Anteil an seiner Verbreitung hat der Schriftsteller August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der 1835 das Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ schrieb. Die rote Kleidung mit dem weißen Pelz bekam der Weihnachtsmann erstmals 1927 in New York, 1931 wurden die Farben in einer Werbeaktion von Coca Cola übernommen. Diese Farbkombination hat sich, wie es sich für einen Weltkonzern gehört, allgemein durchgesetzt.

2004 Rudolf Öller, Bregenz

Wunderschöne Weihnachten von Sabunnga Thaimassage Regensburg

 

Im Jahre 1897 wurde Philip O’Hanlon, der Assistent eines Untersuchungsrichters („Coroner“) in Manhattans Upper West Side, von seiner acht Jahre alten Tochter Virginia gefragt, ob Santa Claus wirklich existiere. Virginia hatte zu zweifeln begonnen, ob es einen Weihnachtsmann gebe, weil ihre Freunde ihr erklärt hatten, dass es ihn nicht gibt.

Die folgende Fassung ist eine am Originaltext orientierte Eindeutschung ohne die sonst in der Presse oder auf Internetseiten in deutscher Sprache üblichen Ausschmückungen.

Mit Freude beantworten wir sofort und damit auf herausragende Weise die folgende Mitteilung und geben gleichzeitig unserer großen Freude Ausdruck, dass ihre gewissenhafte Autorin zu den Freunden der Sun zählt:

Lieber Redakteur: Ich bin 8 Jahre alt.
Einige meiner kleinen Freunde sagen, dass es keinen Weihnachtsmann gibt.
Papa sagt: ‚Wenn du es in der Sun siehst, ist es so.‘
Bitte sagen Sie mir die Wahrheit: Gibt es einen Weihnachtsmann?
Virginia O’Hanlon.
115 West Ninety-fifth Street.

Virginia, deine kleinen Freunde haben unrecht. Sie sind beeinflusst von der Skepsis eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben an nichts, das sie nicht sehen. Sie glauben, dass nichts sein kann, was ihr kleiner Verstand nicht fassen kann. Der Verstand, Virginia, sei er nun von Erwachsenen oder Kindern, ist immer klein. In diesem unserem großen Universum ist der Mensch vom Intellekt her ein bloßes Insekt, eine Ameise, verglichen mit der grenzenlosen Welt über ihm, gemessen an der Intelligenz, die zum Begreifen der Gesamtheit von Wahrheit und Wissen fähig ist.

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Er existiert so zweifellos wie Liebe und Großzügigkeit und Zuneigung bestehen, und du weißt, dass sie reichlich vorhanden sind und deinem Leben seine höchste Schönheit und Freude geben. O weh! Wie öde wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe. Sie wäre so öde, als wenn es dort keine Virginias gäbe. Es gäbe dann keinen kindlichen Glauben, keine Poesie, keine Romantik, die diese Existenz erträglich machen. Wir hätten keine Freude außer durch die Sinne und den Anblick. Das ewige Licht, mit dem die Kindheit die Welt erfüllt, wäre ausgelöscht.

Nicht an den Weihnachtsmann glauben! Du könntest ebenso gut nicht an Elfen glauben! Du könntest deinen Papa veranlassen, Menschen anzustellen, die am Weihnachtsabend auf alle Kamine aufpassen, um den Weihnachtsmann zu fangen; aber selbst wenn sie den Weihnachtsmann nicht herunterkommen sähen, was würde das beweisen? Niemand sieht den Weihnachtsmann, aber das ist kein Zeichen dafür, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Die wirklichsten Dinge in der Welt sind jene, die weder Kinder noch Erwachsene sehen können. Sahst du jemals Elfen auf dem Rasen tanzen? Selbstverständlich nicht, aber das ist kein Beweis dafür, dass sie nicht dort sind. Niemand kann die ungesehenen und unsichtbaren Wunder der Welt begreifen oder sie sich vorstellen.

Du kannst die Babyrassel auseinanderreißen und nachsehen, was darin die Geräusche erzeugt; aber die unsichtbare Welt ist von einem Schleier bedeckt, den nicht der stärkste Mann, noch nicht einmal die gemeinsame Stärke aller stärksten Männer aller Zeiten, auseinanderreißen könnte. Nur Glaube, Phantasie, Poesie, Liebe, Romantik können diesen Vorhang beiseiteschieben und die übernatürliche Schönheit und den Glanz dahinter betrachten und beschreiben. Ist das alles wahr? Ach, Virginia, in der ganzen Welt ist nichts sonst wahrer und beständiger.

Kein Weihnachtsmann! Gott sei Dank! lebt er, und er lebt auf ewig. Noch in tausend Jahren, Virginia, nein, noch in zehnmal zehntausend Jahren wird er fortfahren, das Herz der Kindheit zu erfreuen.

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